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Mumble-Anleitungen und Dokumentation

Praxisnahe Mumble Dokumentation für Benutzer und Administratoren eines V4Game-Sprachservers: Installation des Mumble-Clients, Verbindung mit einem Mumble-Server, Verwaltung von Kanälen, Benutzern, Zertifikaten, Gruppen und Mumble-ACLs sowie Push-to-Talk, Overlay und Fehlerbehebung beim Voice-Chat.

Hinweis zur Genauigkeit: Diese Dokumentation verbindet praktische Erfahrungen aus älteren V4Game-Materialien mit aktuellen Mumble-Konzepten. Prüfen Sie nach größeren Client- oder Server-Updates Menübezeichnungen und komplexe ACL-Konfigurationen in einem Testkanal.
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  1. Öffnen Sie die Mumble-Downloadseite.
  2. Wählen Sie das Paket für Ihr Betriebssystem.
  3. Kehren Sie nach der Installation zur passenden Anleitung zurück.
Praxistipp: Verwenden Sie einen aktuellen Client aus einer vertrauenswürdigen Quelle.

Erste Schritte

Der Mumble Client für Windows verwendet ein Standard-Installationsprogramm. Überspringen Sie beim ersten Start weder die Erstellung des Zertifikats noch die Ersteinrichtung des Voice-Chats.

  1. Laden Sie das aktuelle Installationsprogramm aus dem obigen Downloadbereich herunter.
  2. Starten Sie die Datei und bestätigen Sie die Windows-Sicherheitsabfrage.
  3. Lassen Sie die Mumble-Client-Komponente ausgewählt. Ein normaler Benutzer eines gehosteten Servers muss die Serverkomponente nicht installieren.
  4. Schließen Sie die Installation ab und starten Sie Mumble.
  5. Erstellen Sie ein Zertifikat, führen Sie den Audio-Assistenten durch und fügen Sie Ihren gehosteten Server hinzu.
Praxistipp: Exportieren Sie Ihr Zertifikat unmittelbar nach der ersten erfolgreichen Anmeldung.

Verwandte Anleitungen: Zertifikate · Verbindung mit einem Server

Die meisten Linux-Distributionen stellen den Mumble Client in ihren Standard-Paketquellen bereit. Er kann sich direkt mit einem gehosteten Sprachserver verbinden.

# Debian / Ubuntu
sudo apt update
sudo apt install mumble
# Fedora
sudo dnf install mumble
# Arch Linux
sudo pacman -S mumble
  1. Installieren Sie das Paket mit der Paketverwaltung Ihrer Distribution.
  2. Starten Sie Mumble über das Anwendungsmenü oder mit mumble.
  3. Prüfen Sie die ausgewählten Ein- und Ausgabegeräte.
  4. Erstellen Sie ein Zertifikat, führen Sie den Audio-Assistenten durch und fügen Sie den Server hinzu.
Wichtig: Befehle und Paketnamen können sich je nach Distribution unterscheiden.

Unter macOS wird der Mumble Client wie eine normale Anwendung installiert und benötigt anschließend die Berechtigung für das Mikrofon.

  1. Laden Sie das aktuelle macOS-Paket herunter.
  2. Verschieben Sie Mumble in den Ordner „Programme“.
  3. Starten Sie die Anwendung.
  4. Erlauben Sie den Mikrofonzugriff.
  5. Falls der Zugriff verweigert wurde, öffnen Sie Systemeinstellungen → Datenschutz & Sicherheit → Mikrofon.
  6. Führen Sie den Audio-Assistenten vollständig durch.
Praxistipp: Prüfen Sie nach dem Verbinden eines Bluetooth-Headsets erneut das Eingabe- und Ausgabegerät.

Mumble verwendet ein Client-Zertifikat als dauerhafte digitale Identität. Ein Benutzername allein beweist nicht, dass Sie derselbe registrierte Benutzer sind.

  1. Erstellen Sie beim ersten Start ein neues Zertifikat.
  2. Exportieren Sie es nach der Anmeldung in eine Datei.
  3. Schützen Sie die exportierte Datei mit einem Passwort.
  4. Bewahren Sie eine Sicherung getrennt vom Computer auf.
Wichtig: Geben Sie das Zertifikat nicht weiter. Jede Person mit der Datei und dem Passwort kann sich auf Servern, auf denen es registriert ist, als Sie ausgeben.

Verwandte Anleitungen: V4Game-Administrator · Zertifikatsicherung

Für die Verbindung mit einem Mumble-Serverbenötigen Sie die Adresse des Sprachservers, den Port, den Benutzernamen und – falls eingerichtet – ein Serverpasswort.

  1. Wählen Sie im Hauptmenü Server → Verbinden.
  2. Wählen Sie im Verbindungsfenster „Neu hinzufügen“.
  3. Geben Sie unter „Bezeichnung“ einen aussagekräftigen Namen für das Lesezeichen ein.
  4. Geben Sie unter „Adresse“ den Hostnamen des Sprachservers ein, nicht die URL der Website.
  5. Geben Sie den im V4Game-Kontrollpanel angezeigten Port ein.
  6. Geben Sie Ihren Benutzernamen oder Administrator-Login ein.
  7. Speichern Sie das Lesezeichen und wählen Sie „Verbinden“.
Praxistipp: Ein gespeichertes Lesezeichen verhindert bei späteren Verbindungen Fehler bei Adresse und Port.

Der Mumble-Audio-Assistent hilft bei der Auswahl des richtigen Mikrofons, Wiedergabegeräts, Sprachpegels und Übertragungsmodus.

  1. Öffnen Sie Konfiguration → Audio-Assistent.
  2. Wählen Sie das richtige Eingabe- und Ausgabegerät.
  3. Prüfen Sie, ob die Mikrofonanzeige auf Ihre Stimme reagiert.
  4. Stellen Sie den Pegel ohne Übersteuerung und ohne übermäßige Hintergrundgeräusche ein.
  5. Wählen Sie Push-to-Talk oder Sprachaktivierung.
  6. Schließen Sie den Test ab und prüfen Sie das Ergebnis mit einem anderen Benutzer.
Praxistipp: Ein Headset ist für die Ersteinrichtung am einfachsten.

Verwandte Anleitungen: Push-to-Talk · Audioprobleme

Mumble Push-to-Talk überträgt nur, solange Sie eine festgelegte Taste gedrückt halten. Für einen Gaming-Sprachserver ist dies meist der zuverlässigste Modus.

  1. Öffnen Sie Konfiguration → Einstellungen.
  2. Wählen Sie unter Audioeingabe „Push-to-Talk“.
  3. Öffnen Sie „Tastenkürzel“.
  4. Fügen Sie eine Push-to-Talk-Aktion hinzu.
  5. Weisen Sie eine gut erreichbare Taste zu und prüfen Sie, dass sie nicht mit der Spielsteuerung kollidiert.
Praxistipp: Eine seitliche Maustaste ist oft bequemer als eine Tastaturtaste.

Die Sprachaktivierung beginnt automatisch mit der Übertragung, wenn der Eingangspegel den eingestellten Schwellenwert überschreitet.

  1. Wählen Sie in den Eingabeeinstellungen „Sprachaktivierung“.
  2. Setzen Sie den unteren Schwellenwert über den normalen Pegel der Hintergrundgeräusche.
  3. Setzen Sie den oberen Schwellenwert so, dass normale Sprache die Übertragung zuverlässig startet.
  4. Testen Sie die Einstellung sowohl bei Stille als auch während der normalen Computernutzung.
Wichtig: Ein zu niedriger Schwellenwert überträgt ständig Geräusche; ein zu hoher schneidet den Satzanfang ab.

  • Laden Sie den aktuellen Client über die geprüfte V4Game-Downloadseite herunter.
  • Verwenden Sie als sichere Grundeinstellung ein Headset und Push-to-Talk.
  • Exportieren Sie das Zertifikat unmittelbar nach der ersten erfolgreichen Anmeldung.
  • Verwenden Sie niemals ein Zertifikat gemeinsam für mehrere Personen.
  • Speichern Sie Serveradresse, Port und Zweck in einem eindeutig benannten Lesezeichen.

Häufige Fehler

  • Die Website-URL wird mit der Adresse des Sprachservers verwechselt.
  • Der Audio-Assistent wird übersprungen.
  • Die einzige Zertifikatsicherung liegt auf demselben Datenträger.

V4Game-Kontrollpanel

Entscheiden Sie vor der ersten Verbindung, mit welchem Konto Sie sich anmelden.

Mumble verknüpft die serverseitige Identität mit dem Client-Zertifikat. Der V4Game-Administrator benötigt daher ein Zertifikat, das für die erste korrekte Administratoranmeldung verwendet wird.

  1. Rufen Sie den automatisch erzeugten Administrator-Login und das Passwort im V4Game-Kontrollpanel ab.
  2. Vor der ersten Administratoranmeldungerstellen Sie ein neues Mumble-Zertifikat oder wählen Sie ein Zertifikat, das ausschließlich für diesen Administrator verwendet wird.
  3. Tragen Sie den Administrator-Login im Server-Lesezeichen ein und verbinden Sie sich mit dem Administratorpasswort.
  4. Exportieren Sie das Zertifikat nach der erfolgreichen Anmeldung sofort und schützen Sie die Sicherung mit einem Passwort.
Falls Sie sich beim ersten Mal bereits ohne Administrator-Login und Passwort angemeldet haben: Erstellen Sie ein neues Mumble-Zertifikat und verbinden Sie sich anschließend erneut mit Administrator-Login und -Passwort. Gehen Sie nach einer Änderung des Administrator-Logins genauso vor.

Warum dies erforderlich ist: Der Server identifiziert einen Benutzer nicht nur anhand des eingegebenen Namens, sondern auch anhand des Zertifikats. Die Anmeldung mit dem falschen Zertifikat führt zu einem Konflikt zwischen der erwarteten Administratoridentität und der bereits verwendeten Client-Identität.

Verwandte Anleitungen: Ihr erstes Zertifikat · Zertifikatsicherung · SuperUser

V4Game-Funktion: Dieser Abschnitt beschreibt eine Funktion des V4Game-Hosting-Kontrollpanels und kein Standardmenü des Mumble-Desktop-Clients.

Nach der Bestellung eines Servers erstellt das V4Game-Panel automatisch ein separates Administratorkonto. Es besitzt Berechtigungen auf SuperUser-Niveau, kann aber zugleich normal in Sprachkanälen sprechen.

Verwenden Sie dieses Konto für die tägliche Verwaltung von Kanälen, Benutzern, Gruppen und ACLs. Behalten Sie das integrierte SuperUser-Konto als Notfallzugang.

  1. Rufen Sie den erzeugten Login und das Passwort im Kontrollpanel ab.
  2. Erstellen Sie vor der ersten Anmeldung ein separates neues Zertifikat.
  3. Tragen Sie den Administrator-Login im Server-Lesezeichen ein.
  4. Verbinden Sie sich mit dem Administratorpasswort.
  5. Exportieren Sie das Zertifikat und bewahren Sie eine geschützte Sicherung auf.
Wichtig: Falls Sie den Server zuerst als normaler Benutzer betreten haben, erstellen Sie vor der Administratoranmeldung ein neues Zertifikat. Auch nach einer Änderung des Administrator-Logins ist die korrekte Zertifikatszuordnung erforderlich.

Verwandte Anleitungen: SuperUser · Zertifikate

V4Game-Funktion: Dieser Abschnitt beschreibt eine Funktion des V4Game-Hosting-Kontrollpanels und kein Standardmenü des Mumble-Desktop-Clients.

SuperUser ist das integrierte Mumble-Server-Konto mit der höchsten Berechtigungsstufe. Sein Passwort kann im V4Game-Panel geändert werden.

Verwenden Sie SuperUser für die Ersteinrichtung, die Notfallwiederherstellung von ACLs oder die Reparatur verlorener Berechtigungen. Der separate V4Game-Administrator eignet sich besser für die tägliche Sprachnutzung.

  1. Ändern Sie das SuperUser-Passwort im Kontrollpanel.
  2. Erstellen Sie ein separates Lesezeichen mit dem Benutzernamen SuperUser.
  3. Verbinden Sie sich mit dem neuen Passwort.
  4. Führen Sie die erforderliche Wiederherstellungs- oder Verwaltungsaktion aus.
Wichtig: Geben Sie das SuperUser-Passwort nicht an normale Moderatoren weiter.

V4Game-Funktion: Dieser Abschnitt beschreibt eine Funktion des V4Game-Hosting-Kontrollpanels und kein Standardmenü des Mumble-Desktop-Clients.

Das Kontrollpanel verwaltet den Serverprozess, ohne dass Zugriff auf das Betriebssystem erforderlich ist.

  • Stoppen — beendet den Sprachserver und trennt alle Benutzer.
  • Neustarten — startet den Mumble-Serverprozess neu.
  • Reparieren — führt eine Wiederherstellung aus, wenn ein normaler Neustart nicht ausreicht.
  • Löschen — entfernt den Server.
Wichtig: Exportieren Sie die SQLite-Datenbank, bevor Sie „Löschen“ verwenden.

V4Game-Funktion: Dieser Abschnitt beschreibt eine Funktion des V4Game-Hosting-Kontrollpanels und kein Standardmenü des Mumble-Desktop-Clients.

Unter „Einstellungen“ können Sie Servername, Serverpasswort, Willkommensnachricht, Port, Standardkanal, „Letzten Kanal merken“, „Ping ausblenden“ und „Protokolle aktivieren“ ändern.

  1. Öffnen Sie den Server im V4Game-Panel und wählen Sie „Einstellungen“.
  2. Ändern Sie nur die benötigten Optionen.
  3. Speichern Sie die Konfiguration.
  4. Starten Sie den Server neu, wenn das Panel darauf hinweist.
  5. Prüfen Sie das Ergebnis mit einem normalen Benutzerkonto.
Praxistipp: Ändern Sie Einstellungen in kleinen Gruppen, damit sich Probleme einer bestimmten Option zuordnen lassen.

V4Game-Funktion: Dieser Abschnitt beschreibt eine Funktion des V4Game-Hosting-Kontrollpanels und kein Standardmenü des Mumble-Desktop-Clients.

Ein Kunde kann ohne Aufpreis einen verfügbaren Port ab 1024 auswählen.

  1. Öffnen Sie „Einstellungen“.
  2. Geben Sie den gewünschten verfügbaren Port ein.
  3. Speichern Sie die Änderung.
  4. Aktualisieren Sie das Lesezeichen auf jedem Gerät.
  5. Informieren Sie alle Benutzer über den neuen Port.
Wichtig: Der vorherige Port funktioniert nach der Änderung nicht mehr.

V4Game-Funktion: Dieser Abschnitt beschreibt eine Funktion des V4Game-Hosting-Kontrollpanels und kein Standardmenü des Mumble-Desktop-Clients.

Das Serverpasswort steuert die erstmalige Verbindung mit dem Server. Es ersetzt weder Benutzerregistrierung noch Gruppen- oder ACL-Berechtigungen.

  1. Öffnen Sie „Einstellungen“.
  2. Legen Sie das Serverpasswort fest oder ändern Sie es.
  3. Speichern Sie die Konfiguration.
  4. Geben Sie das Passwort nur an die vorgesehenen Benutzer weiter.
Praxistipp: Verwenden Sie für mehrere Zugriffsstufen ACLs und Gruppen statt eines einzigen gemeinsam genutzten Passworts.

Die Willkommensnachricht wird nach der Verbindung angezeigt und kann Regeln, Administrator-Kontaktdaten und kurze Navigationshinweise enthalten.

  1. Wählen Sie einen kurzen und gut erkennbaren Servernamen.
  2. Fügen Sie eine kurze Begrüßung und Regeln hinzu.
  3. Vermeiden Sie übergroße Bilder und komplexes Markup.
  4. Prüfen Sie die endgültige Darstellung im Mumble-Client.

V4Game-Funktion: Dieser Abschnitt beschreibt eine Funktion des V4Game-Hosting-Kontrollpanels und kein Standardmenü des Mumble-Desktop-Clients.

Die Anzahl der Slots legt fest, wie viele Benutzer gleichzeitig verbunden sein dürfen.

  1. Öffnen Sie die Tarif- oder Serververwaltungsseite.
  2. Wählen Sie die neue Anzahl der Slots.
  3. Bestätigen Sie die Änderung.
  4. Prüfen Sie das aktualisierte Limit.
Praxistipp: Halten Sie eine kleine Kapazitätsreserve für Veranstaltungen und Gäste frei.

V4Game-Funktion: Dieser Abschnitt beschreibt eine Funktion des V4Game-Hosting-Kontrollpanels und kein Standardmenü des Mumble-Desktop-Clients.

Das Panel importiert und exportiert die Mumble-Datenbank im .sqlite Format. Sie enthält Kanäle, registrierte Benutzer, Gruppen und ACLs.

  1. Wählen Sie vor größeren Änderungen „Export“.
  2. Speichern Sie die Datei mit dem Datum im Dateinamen.
  3. Zum Wiederherstellen öffnen Sie „Import“ und wählen die benötigte Datenbank.
  4. Starten Sie den Server nach dem Import bei Bedarf neu.
  5. Prüfen Sie Kanäle, Gruppen, Benutzer und ACLs.
Wichtig: Exportieren Sie vor jedem Import immer die aktuelle Datenbank.

V4Game-Funktion: Dieser Abschnitt beschreibt eine Funktion des V4Game-Hosting-Kontrollpanels und kein Standardmenü des Mumble-Desktop-Clients.

Protokolle helfen bei der Analyse von Serverstart, Verbindungen, Verbindungsabbrüchen und ausgewählten Verwaltungsereignissen.

  1. Öffnen Sie im Serverpanel „Protokolle“.
  2. Suchen Sie nach Ereignissen zum Zeitpunkt des Problems.
  3. Vergleichen Sie diese mit den Aktionen des Benutzers.
  4. Kopieren Sie vor der Kontaktaufnahme mit dem Support nur die relevanten Zeilen und entfernen Sie unnötige personenbezogene Daten.

V4Game-Funktion: Dieser Abschnitt beschreibt eine Funktion des V4Game-Hosting-Kontrollpanels und kein Standardmenü des Mumble-Desktop-Clients.

Die aktuelle API ist bewusst einfach gehalten. Die Dokumentation sollte nur Funktionen beschreiben, die bereits verfügbar sind.

MumbleViewer, Kick/Ban über das Webpanel und weitere geplante Funktionen sollten erst nach ihrer Veröffentlichung dokumentiert werden.

Wichtig: Veröffentlichen Sie niemals API-Schlüssel oder andere geheime Zugangsdaten.

  • Verwenden Sie das V4Game-Administratorkonto für die tägliche Arbeit und behalten Sie SuperUser als Notfallzugang.
  • Erstellen Sie vor der ersten Administratoranmeldung ein eigenes Zertifikat. Falls Sie bereits ohne Administrator-Zugangsdaten verbunden waren, erstellen Sie das Zertifikat neu.
  • Exportieren Sie die SQLite-Datenbank vor Import, Reparatur, Löschung oder größeren Änderungen an den Einstellungen.
  • Ändern Sie Einstellungen in kleinen Gruppen und prüfen Sie das Ergebnis nach einem Neustart.
  • Dokumentieren Sie geplante API-Funktionen nicht so, als wären sie bereits verfügbar.

Häufige Fehler

  • SuperUser wird als normales Sprachkonto verwendet.
  • Der Port wird geändert, ohne die Benutzer zu informieren.
  • Eine Datenbank wird importiert, ohne zuvor die aktuelle zu exportieren.

Benutzer und Kanäle

Die Registrierung bindet ein Benutzerkonto an sein Zertifikat und ermöglicht die dauerhafte Zuweisung zu Gruppen und ACL-Einträgen.

  1. Der Benutzer verbindet sich mit seinem dauerhaften Zertifikat.
  2. Ein Administrator klickt mit der rechten Maustaste auf den Benutzer.
  3. Wählen Sie „Registrieren“.
  4. Fügen Sie das Konto nach der Registrierung bei Bedarf einer Gruppe oder einer persönlichen ACL hinzu.
Wichtig: Registrieren Sie nicht mehrere Personen mit einem gemeinsam genutzten Zertifikat.

In der Liste „Registrierte Benutzer“ können Administratoren Konten finden, umbenennen und deren Registrierung entfernen.

  1. Öffnen Sie im Menü „Server“ den Punkt „Registrierte Benutzer“.
  2. Suchen Sie das benötigte Konto.
  3. Verwenden Sie „Umbenennen“, um den Namen zu ändern.
  4. Bitten Sie den Benutzer, die Verbindung erneut herzustellen.
  5. Entfernen Sie eine Registrierung nur, wenn sie definitiv nicht mehr benötigt wird.

Administratoren und Moderatoren können Moderationsaktionen entsprechend ihren ACL-Berechtigungen verwenden.

  • Stummschalten — verhindert, dass der Benutzer Sprache überträgt.
  • Taubschalten — verhindert, dass der Benutzer andere hört.
  • Kick — trennt den Benutzer ohne dauerhafte Sperre.
  • Ban — verhindert eine erneute Verbindung des Benutzers.
  • Verschieben — verschiebt den Benutzer in einen anderen Kanal.
  1. Wählen Sie die am wenigsten einschränkende Maßnahme, die das Problem löst.
  2. Geben Sie bei Kick oder Ban einen klaren Grund an.
  3. Prüfen Sie den ausgewählten Benutzer und bei einem Ban auch die Dauer.
Praxistipp: Nicht jeder Moderator benötigt die Berechtigung „Ban“ oder „ACL schreiben“.

Mumble-Kanäle können dauerhaft oder temporär sein. Ein temporärer Kanal wird entfernt, sobald der letzte Benutzer ihn verlässt.

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Serverwurzel oder den vorgesehenen übergeordneten Kanal.
  2. Wählen Sie „Hinzufügen“.
  3. Geben Sie einen Namen und eine Beschreibung ein.
  4. Lassen Sie „Temporär“ für einen dauerhaften Kanal deaktiviert.
  5. Legen Sie bei Bedarf Position und Benutzerlimit fest.
  6. Prüfen Sie nach der Erstellung die geerbte ACL.
Praxistipp: Eine einfache Kanalstruktur ist für neue Benutzer leichter verständlich.

Ein dauerhafter Kanal kann umbenannt, neu positioniert, begrenzt oder gelöscht werden.

  1. Öffnen Sie „Bearbeiten“ für den Kanal.
  2. Ändern Sie die benötigten Optionen.
  3. Prüfen Sie vor dem Löschen die untergeordneten Kanäle.
  4. Prüfen Sie nach jeder Strukturänderung geerbte Gruppen und ACLs.
Wichtig: Das Löschen eines übergeordneten Kanals betrifft seine gesamte Unterstruktur.

Ein Zugriffstoken ist ein geheimer Textwert, der Zugriff auf einen geschützten Kanal ermöglicht, ohne dass eine dauerhafte Gruppenmitgliedschaft erforderlich ist.

  1. Fordern Sie das Token beim Serveradministrator an.
  2. Wählen Sie im Menü „Server“ den Punkt „Zugriffstoken“.
  3. Fügen Sie den Wert ohne führende oder nachgestellte Leerzeichen hinzu.
  4. Übernehmen Sie die Änderung und versuchen Sie erneut, den Kanal zu betreten.
Praxistipp: Verwenden Sie für verschiedene geschützte Bereiche unterschiedliche Token.

Mit „Flüstern“ können Sie zu einem bestimmten Benutzer, einer Gruppe oder einem Kanal sprechen, ohne Ihren aktuellen Kanal zu verlassen.

  1. Öffnen Sie „Tastenkürzel“.
  2. Fügen Sie eine Flüstern/Rufen-Aktion hinzu.
  3. Wählen Sie das Ziel.
  4. Weisen Sie eine eigene Taste zu.
  5. Prüfen Sie die Übertragungsanzeige, damit normale Sprache und Flüstern nicht verwechselt werden.
Praxistipp: Verwenden Sie bei Teamspielen eine Taste für den aktuellen Kanal und eine weitere für Teamleiter.

Verknüpfte Kanäle ermöglichen Sprachübertragung zwischen mehreren Räumen. Das tatsächliche Sprechen und Hören hängt weiterhin von den ACLs ab.

  1. Prüfen Sie, ob der Administrator die Berechtigung „Kanal verknüpfen“ besitzt.
  2. Verknüpfen Sie die benötigten Kanäle.
  3. Prüfen Sie die Berechtigungen zum Sprechen und Hören.
  4. Testen Sie die Konfiguration mit normalen Benutzern.
  5. Entfernen Sie die Verknüpfung, wenn sie nicht mehr benötigt wird.
Wichtig: Ohne sorgfältig konfigurierte ACLs können durch Kanalverknüpfungen Gespräche für unbeabsichtigte Benutzer hörbar werden.

Das Mumble-Overlay zeigt aktive Sprecher über dem Spielfenster an.

  1. Öffnen Sie Konfiguration → Einstellungen.
  2. Aktivieren Sie „Erweitert“, falls der Overlay-Abschnitt ausgeblendet ist.
  3. Aktivieren Sie das Overlay und konfigurieren Sie seine Darstellung.
  4. Starten Sie das Spiel.
  5. Falls es nicht erscheint, prüfen Sie Anzeigemodus und Berechtigungsstufe.
Wichtig: Einige Anti-Cheat-Systeme blockieren Overlays von Drittanbietern.

  • Registrieren Sie dauerhafte Benutzer und verwalten Sie Zugriffe über Gruppen.
  • Erstellen Sie eine kurze, verständliche Kanalstruktur.
  • Geben Sie Moderatoren nur die benötigten Berechtigungen: Verschieben, Stumm-/Taubschalten und Kick; Ban nur bei Bedarf.
  • Verwenden Sie Token für temporären Zugriff statt gemeinsam genutzter Administratorkonten.
  • Prüfen Sie vor dem Löschen eines Kanals dessen Unterkanäle, Gruppen und ACLs.

Häufige Fehler

  • Es werden Dutzende leere Kanäle erstellt.
  • Es wird versucht, einen nicht registrierten Benutzer einer dauerhaften Gruppe hinzuzufügen.
  • Moderatoren erhalten ohne klaren Bedarf die Berechtigung „ACL schreiben“.

ACLs, Gruppen und praktische Kanäle

Mumble-ACL ist das Berechtigungssystem für Kanäle. Sie legt fest, wer einen Kanal sehen, betreten, darin sprechen, Textnachrichten senden und Verwaltungsaktionen ausführen darf.

Kanäle erben normalerweise Gruppen und ACL-Regeln von übergeordneten Kanälen. Ein Fehler auf der Wurzelebene kann daher den gesamten Server betreffen.

  1. Öffnen Sie „Bearbeiten“ für den benötigten Kanal.
  2. Wählen Sie die Registerkarte „ACL“.
  3. Prüfen Sie zuerst die geerbten Regeln.
  4. Wählen Sie einen Benutzer oder eine Gruppe.
  5. Legen Sie fest, ob die Regel für diesen Kanal, für Unterkanäle oder für beides gilt.
  6. Wählen Sie die benötigten Zulassen- oder Verweigern-Berechtigungen.
  7. Testen Sie das Ergebnis mit einem normalen Benutzerkonto.
Praxistipp: Exportieren Sie die SQLite-Datenbank vor größeren ACL-Arbeiten.

Wichtigste ACL-Regel: Je weiter unten ein Eintrag in der ACL-Liste steht, desto höher ist seine Priorität. Ein weiter unten stehender Eintrag kann einen früheren überschreiben.

ACL-Einträge werden der Reihe nach verarbeitet. Wenn mehrere Einträge dieselbe Berechtigung betreffen, hat der weiter unten in der Liste stehende Eintrag höhere Priorität.

Beispiel: Eine obere @all Regel verweigert „Betreten“, während eine untere members Regel „Betreten“ erlaubt. Ein Mitglied kann den Kanal betreten, wenn Vererbung und alle anderen relevanten Regeln korrekt eingerichtet sind.

  1. Platzieren Sie allgemeine Einschränkungen weiter oben.
  2. Platzieren Sie Ausnahmen für Gruppen und einzelne Benutzer darunter.
  3. Prüfen Sie sowohl geerbte als auch lokale Einträge.
  4. Testen Sie als Gast, Mitglied, Moderator und Administrator.
Wichtig: Eine falsche Reihenfolge ist einer der häufigsten Gründe, warum eine ACL scheinbar nicht funktioniert.

Ein Kanal kann ACL-Regeln und Gruppen von seinem übergeordneten Kanal erben.

  • ACLs erben — Regeln des übergeordneten Kanals verwenden.
  • Gilt für diesen Kanal — Regel hier anwenden.
  • Gilt für Unterkanäle — Regel unterhalb dieses Kanals anwenden.
  1. Beginnen Sie die Analyse beim Wurzelkanal.
  2. Deaktivieren Sie die Vererbung nicht ohne klaren Grund.
  3. Testen Sie nach jeder Änderung die Unterkanäle.
  4. Dokumentieren Sie bewusst isolierte Zweige.

Mumble stellt spezielle Gruppen bereit, die den Authentifizierungsstatus oder die Position eines Benutzers in der Kanalstruktur beschreiben.

  • @all — alle von der Regel erfassten Benutzer.
  • @auth — authentifizierte oder registrierte Benutzer.
  • @in — Benutzer, die sich derzeit im betreffenden Kanal befinden.
  • @out — Benutzer außerhalb des betreffenden Kanals.
  • @sub — Benutzer in Unterkanälen eines bestimmten Teils der Struktur.
Wichtig: Testen Sie komplexe Gruppenausdrücke und @sub in einer separaten Struktur, bevor Sie sie auf einem Produktivserver einsetzen.

Die Bezeichnungen können sich je nach Version geringfügig unterscheiden, ihre Bedeutung bleibt jedoch weitgehend gleich.

  • Durchqueren / Zugriff — den Kanalbaum sehen oder durchlaufen.
  • Betreten — einen Kanal betreten.
  • Sprechen — Sprache übertragen.
  • Flüstern — in den Kanal flüstern.
  • Textnachricht — Textnachrichten senden.
  • Kanal erstellen / Temporären Kanal erstellen — Kanäle erstellen.
  • Kanal verknüpfen — Kanäle verknüpfen.
  • Verschieben — Benutzer verschieben.
  • Stumm-/Taubschalten, Kickund Ban — Moderation.
  • Registrieren / Selbst registrieren — Konten registrieren.
  • ACL schreiben — Berechtigungen bearbeiten.
Praxistipp: Ein Moderator benötigt häufig Verschieben, Stumm-/Taubschalten und Kick. Vergeben Sie „ACL schreiben“ und Ban nur an vertrauenswürdige Administratoren.

Mumble-Gruppen vereinfachen die Berechtigungsverwaltung, wenn mehrere registrierte Benutzer denselben Zugriff benötigen.

  1. Registrieren Sie die Benutzer.
  2. Öffnen Sie „Gruppen“ in den Kanaleigenschaften.
  3. Erstellen Sie eine Rolle wie members, moderatorsoder leaders.
  4. Fügen Sie die betreffenden Konten hinzu.
  5. Konfigurieren Sie die Vererbung.
  6. Erstellen Sie einen ACL-Eintrag für die Gruppe.
Praxistipp: Benennen Sie Gruppen nach Rollen und nicht nach Personennamen.

Ein Gastkanal in Mumble ermöglicht neuen oder nicht registrierten Benutzern den Beitritt, ohne die internen Kanäle des Servers offenzulegen.

Server
├── Guest
└── Members ├── Team 1 └── Team 2

Im internen Zweig wird allgemeinen Gästen „Betreten“ verweigert. Im Gastkanal erlaubt eine weiter unten stehende Regel „Betreten“ und „Sprechen“. Die registrierte members Gruppe darf „Mitglieder“ betreten, während Moderatoren die Berechtigung „Verschieben“ erhalten.

  1. Erstellen Sie einen dauerhaften Gastkanal.
  2. Konfigurieren Sie den Startkanal für neue Benutzer.
  3. Verweigern Sie Gästen im internen Zweig „Betreten“.
  4. Fügen Sie für den Gastkanal eine weiter unten stehende Ausnahmeregel hinzu.
  5. Testen Sie mit einem neuen, nicht registrierten Zertifikat.
  6. Prüfen Sie, ob ein Moderator den Gast verschieben kann.
Wichtig: Verweigern Sie „Durchqueren/Zugriff“ nicht, ohne die Folgen zu verstehen: Der Benutzer kann sonst einen eigentlich erlaubten Kanal möglicherweise nicht sehen.

Ein Gefängniskanal in Mumble ist eine praktische ACL-Konfiguration, um einen störenden Benutzer vorübergehend zu isolieren, ohne ihn vollständig vom Server zu bannen.

  • Benutzer dürfen ihn nicht freiwillig betreten können.
  • Ein hineingeschobener Benutzer darf ihn nicht selbstständig verlassen können.
  • Sprechen und Text können bei Bedarf verweigert werden.
  • Moderatoren behalten die Berechtigungen „Betreten“, „Sprechen“ und „Verschieben“.
  1. Erstellen Sie einen dauerhaften Gefängniskanal.
  2. Für @allverweigern Sie „Betreten“.
  3. Konfigurieren Sie die Einschränkungen für einen bereits darin befindlichen Benutzer unter Berücksichtigung der Berechtigungen „Durchqueren“, „Betreten“ und „Verschieben“ Ihrer Kanalstruktur.
  4. Verweigern Sie bei Bedarf „Sprechen“ und „Textnachricht“.
  5. Erlauben Sie in einer weiter unten stehenden Regel der moderators Gruppe „Betreten“, „Sprechen“ und „Verschieben“.
  6. Verschieben Sie einen Testbenutzer in den Kanal und prüfen Sie, dass er ihn nicht verlassen kann.
Wichtig: Eine fehlerhafte ACL-Konfiguration kann einen Administrator aussperren. Exportieren Sie die Datenbank, bevor Sie diesen Kanal konfigurieren.

Mehrere häufige Muster, die Sie an Ihren Server anpassen können.

Privater Teamkanal

  • @all: Betreten — Verweigern.
  • team-a darunter: Betreten und Sprechen — Erlauben.
  • moderators: Betreten, Verschieben, Stumm-/Taubschalten — Erlauben.

Nur-Zuhören-Kanal

  • @all: Betreten — Erlauben, Sprechen — Verweigern.
  • speakers darunter: Sprechen — Erlauben.

Nur registrierte Benutzer

  • @all: Betreten — Verweigern.
  • @auth darunter: Betreten — Erlauben.

Temporäre Räume für Mitglieder

  • members: Temporären Kanal erstellen — Erlauben.
  • Vergeben Sie „Kanal erstellen“ nicht, wenn dauerhafte Kanäle ausschließlich von Administratoren erstellt werden sollen.
Wichtig: Bei jedem Muster muss die Ausnahme unterhalb der allgemeinen Regel stehen.

Die folgenden Beispiele sind praktische Grundarchitekturen und keine abstrakten Berechtigungslisten. In jeder Konfiguration stehen allgemeine Einschränkungen oben und Ausnahmeregeln darunter, weil ein weiter unten stehender ACL-Eintrag höhere Priorität hat.

1. Gaming-Server oder öffentliche Community

Root
├── Lobby / Guest
├── Games
│ ├── Game A
│ └── Game B
└── Staff
  • Lobby: @all erhält „Betreten“, „Sprechen“ und „Textnachricht“.
  • Spiele: Eine obere @all Regel kann nicht registrierten Benutzern „Betreten“ verweigern; darunter erlaubt @auth oder members „Betreten“ und „Sprechen“.
  • Team: oben @all — Betreten verweigern; darunter moderators — Betreten, Sprechen, Verschieben, Stumm-/Taubschalten, Kick.
  • Temporäre Räume: Die members Gruppe kann „Temporären Kanal erstellen“ erhalten, aber nicht „Kanal erstellen“.

Warum dies funktioniert: Ein Gast hat immer einen sicheren Einstiegspunkt, registrierte Mitglieder erhalten Zugriff auf interne Kanäle und administrative Berechtigungen bleiben im Team-Bereich isoliert.

2. Clan- oder Teamserver

Root
├── Recruitment
├── Clan
│ ├── Squad 1
│ ├── Squad 2
│ └── Leaders
└── AFK
  • Rekrutierung: für Gäste verfügbar; Rekrutierer erhalten „Verschieben“ und „Registrieren“.
  • Clan: oben @all — Betreten verweigern; darunter clan-members — Betreten und Sprechen.
  • Trupp 1 / Trupp 2: Getrennte squad-1 und squad-2 Gruppen erhalten „Betreten“; Leiter können Flüstern oder Kanalverknüpfungen verwenden.
  • Leiter: Der Zugriff ist auf leadersbeschränkt; eine weiter unten stehende Moderatorregel stellt sicher, dass Administratoren den Zugriff nicht verlieren.
  • AFK: „Betreten“ ist erlaubt und „Sprechen“ wird verweigert für @all.

Warum dies funktioniert: Die Mitgliedschaft wird über Gruppen verwaltet, Berechtigungen werden nicht für jeden Benutzer dupliziert und Leiter erhalten einen eigenen Kommunikationsbereich.

3. Unternehmens- oder Arbeitsplatzserver

Root
├── Reception
├── Departments
│ ├── Support
│ ├── Development
│ └── Management
└── Meetings
  • Empfang: ein Bereich für externe Gäste; Sprechen ist erlaubt, der Zugriff auf Abteilungen wird jedoch verweigert.
  • Abteilungen: Jede Abteilung besitzt eine eigene Gruppe; oben @all — Betreten verweigern, darunter die Abteilungsregel — Betreten erlauben.
  • Leitung: eine separate management Gruppe; Text und Sprache stehen nur ihren Mitgliedern und Administratoren zur Verfügung.
  • Besprechungen: Organisatoren können temporäre Kanäle erstellen dürfen; dauerhafte Kanäle werden ausschließlich von Administratoren erstellt.
  • Moderation: IT-Mitarbeiter oder Administratoren erhalten Verschieben und Stumm-/Taubschalten, während „ACL schreiben“ auf eine kleine vertrauenswürdige Gruppe beschränkt bleibt.

Warum dies funktioniert: Das Modell folgt organisatorischen Rollen, setzt das Prinzip der geringsten Rechte um und vermeidet persönliche ACL-Einträge für jeden Mitarbeiter.

Vor dem Anwenden einer Vorlage: Exportieren Sie die SQLite-Datenbank, erstellen Sie getrennte Testzertifikate für Gast, Mitglied und Moderator und prüfen Sie jede Rolle. Testen Sie die Konfiguration nicht ausschließlich als SuperUser.

Ein Test ausschließlich als SuperUser oder Volladministrator zeigt nicht, was normale Benutzer erleben.

  1. Exportieren Sie die SQLite-Datenbank.
  2. Erstellen Sie ein separates Gastzertifikat.
  3. Erstellen Sie ein Testkonto für ein registriertes Mitglied.
  4. Erstellen Sie bei Bedarf einen Testmoderator.
  5. Testen Sie Sichtbarkeit, Betreten, Sprechen, Text, Verschieben und das Verlassen eingeschränkter Kanäle.
  6. Entfernen Sie die Testkonten nach der Überprüfung.
Praxistipp: Pflegen Sie eine kurze schriftliche Beschreibung jeder nicht standardmäßigen ACL-Konfiguration.

Kanäle, Gruppen, ACLs und registrierte Benutzer werden in der Serverdatenbank gespeichert.

  1. Öffnen Sie im V4Game-Panel „Export“.
  2. Laden Sie die SQLite-Datei herunter.
  3. Fügen Sie das Datum zum Dateinamen hinzu.
  4. Nehmen Sie die ACL-Änderungen vor.
  5. Falls der Zugriff verloren geht, verwenden Sie SuperUser oder stellen Sie die Datenbank über „Import“ wieder her.

Beachten Sie: Je weiter unten ein ACL-Eintrag in der Liste steht, desto höher ist seine Priorität.
  • Platzieren Sie allgemeine Regeln oben und Ausnahmen darunter.
  • Erstellen Sie Gruppen auf der höchsten gemeinsamen Kanalebene, auf der ihre Vererbung beginnen soll.
  • Verwenden Sie „Verweigern“ nicht, wenn es genügt, „Erlauben“ nicht zu vergeben.
  • Testen Sie immer als Gast, registriertes Mitglied, Moderator und Administrator.
  • Halten Sie den Zweck jeder nicht standardmäßigen Berechtigungskonfiguration kurz fest.

Häufige Fehler

  • Die Ausnahme steht oberhalb der allgemeinen Verweigerung.
  • Eine geerbte Regel wird übersehen.
  • „Verweigern“ wird unbeabsichtigt auf alle Unterkanäle angewendet.
  • Es wird ausschließlich als SuperUser getestet.

Zertifikate und Zugriff

Ein Mumble Zertifikat ist die digitale Identität des Benutzers. Schützen Sie seine Sicherung ebenso sorgfältig wie ein Administratorpasswort.

  1. Öffnen Sie die Zertifikatsverwaltung.
  2. Exportieren Sie das aktuelle Zertifikat.
  3. Legen Sie ein starkes Passwort fest.
  4. Bewahren Sie die Sicherung getrennt auf.
  5. Importieren Sie sie auf einem neuen Gerät vor der ersten Verbindung.
Wichtig: Ohne Sicherung bedeutet der Verlust des Zertifikats den Verlust der Serveridentität.

Verwenden Sie für den V4Game-Administrator-Login ein separates Zertifikat. Vermischen Sie es nicht mit dem Zertifikat eines normalen Benutzers.

  1. Erstellen Sie vor der ersten Administratoranmeldung ein neues Zertifikat.
  2. Verbinden Sie sich mit Administrator-Login und -Passwort.
  3. Exportieren Sie das Zertifikat.
  4. Prüfen Sie nach einer Änderung des Logins die neue Zertifikatszuordnung.
Wichtig: Falls Sie den Server zuerst mit einem normalen Benutzernamen betreten, kann für den Administrator ein neu erstelltes Zertifikat erforderlich sein.

  • Exportieren Sie ein Zertifikat unmittelbar nach der Registrierung oder der ersten Administratoranmeldung.
  • Schützen Sie die Datei mit einem eigenen starken Passwort.
  • Bewahren Sie mindestens eine Sicherung außerhalb des Computers auf.
  • Verwenden Sie für verschiedene administrative Identitäten getrennte Zertifikate.
  • Ersetzen Sie ein offengelegtes Token, statt Benutzer lediglich aufzufordern, es nicht mehr zu verwenden.

Häufige Fehler

  • Es wird angenommen, dass der Benutzername die Registrierung wiederherstellt.
  • Das Zertifikat wird an eine andere Person weitergegeben.
  • Für jeden geschützten Kanal wird dasselbe Token verwendet.

Mobile Clients

Verwenden Sie unter Android einen kompatiblen Mumble-Client der sich über Hostname und Port mit einem Sprachserver verbindet.

  1. Installieren Sie einen kompatiblen Client aus einer vertrauenswürdigen Quelle.
  2. Erstellen Sie ein Serverprofil.
  3. Geben Sie Adresse, Port, Benutzernamen und Passwort ein.
  4. Erlauben Sie den Mikrofonzugriff.
  5. Wählen Sie Push-to-Talk oder Sprachaktivierung.
  6. Falls die Verbindung beim Sperren des Bildschirms abbricht, erlauben Sie den Hintergrundbetrieb.
Praxistipp: Nehmen Sie den Sprachclient von aggressiver Akkuoptimierung aus.

Verwenden Sie auf iPhone und iPad einen kompatiblen Mumble-Client mit Mikrofonzugriff und Unterstützung für Mumble-Server.

  1. Installieren Sie einen kompatiblen Client.
  2. Fügen Sie Adresse, Port und Benutzernamen hinzu.
  3. Erlauben Sie den Mikrofonzugriff.
  4. Prüfen Sie, ob der Ton über Hörer, Lautsprecher, kabelgebundenes Headset oder Bluetooth-Gerät ausgegeben wird.
  5. Speichern Sie das Profil.
Wichtig: Der Hintergrundbetrieb hängt vom gewählten Client und den iOS-Einschränkungen ab.

  • Installieren Sie Clients nur aus einem vertrauenswürdigen Store oder einer vertrauenswürdigen Quelle.
  • Prüfen Sie die Berechtigungen für Mikrofon und Hintergrundbetrieb.
  • Verwenden Sie bei instabilen Mobilfunkverbindungen Push-to-Talk.
  • Prüfen Sie nach dem Verbinden von Bluetooth-Geräten die Audioausgabe.
  • Erwarten Sie nicht, dass jede Funktion des Desktop-Clients mobil verfügbar ist.

Häufige Fehler

  • Android beendet den Client aufgrund der Akkuoptimierung.
  • Der Ton wird über den Telefonlautsprecher statt über das Headset ausgegeben.
  • Instabilität des Mobilfunknetzes wird mit einem Serverproblem verwechselt.

Fehlerbehebung

Eine Zertifikatswarnung kann sich auf das Serverzertifikat oder auf das persönliche Client-Zertifikat des Benutzers beziehen.

  1. Prüfen Sie die Serveradresse.
  2. Falls sich der Fingerabdruck des Servers geändert hat, fragen Sie den V4Game-Support, ob das Zertifikat erneuert wurde.
  3. Akzeptieren Sie eine ungeklärte Änderung nicht automatisch.
  4. Falls der Server Ihr Konto nicht mehr erkennt, importieren Sie das alte Client-Zertifikat.
  5. Prüfen Sie beim V4Game-Administratorkonto, dass Sie dessen separates Zertifikat verwenden.

Wenn Mumble keinen Ton ausgibt, das Mikrofon nicht funktioniert oder Benutzer Rauschen beziehungsweise Echo hören, prüfen Sie zuerst lokale Audiogeräte und Betriebssystemberechtigungen statt ACLs.

Rauschen reduzieren

  • Platzieren Sie das Mikrofon nicht direkt neben einem Lüfter.
  • Verringern Sie Mikrofonverstärkung oder Boost.
  • Verwenden Sie Push-to-Talk.
  • Legen Sie einen passenden Schwellenwert für die Sprachaktivierung fest.
  1. Prüfen Sie Stumm- und Taubschaltung.
  2. Prüfen Sie Eingabe- und Ausgabegerät.
  3. Führen Sie den Audio-Assistenten aus.
  4. Prüfen Sie die Mikrofonberechtigung des Systems.
  5. Schließen Sie Anwendungen, die exklusiven Zugriff auf das Audiogerät beanspruchen könnten.
  6. Verringern Sie den Mikrofon-Boost.
  7. Verwenden Sie Kopfhörer, um Echo zu vermeiden.
  8. Prüfen Sie bei Bluetooth das aktive Profil.

V4Game verwendet derzeit einen OVH-Standort mit AntiDDoS. Die Latenz hängt daher von der Netzwerkroute jedes Benutzers zu diesem Standort ab.

  1. Testen Sie ohne VPN oder Proxy.
  2. Verwenden Sie Ethernet oder stabiles WLAN im 5-/6-GHz-Band.
  3. Pausieren Sie Downloads, Torrents, Cloud-Synchronisierung und Videostreaming.
  4. Prüfen Sie Paketverlust und Stabilität, nicht nur die Downloadgeschwindigkeit.
  5. Vergleichen Sie mit einem anderen Netzwerk.
  6. Notieren Sie für den Support den Zeitpunkt des Problems und einen Traceroute.
Praxistipp: Hohe Bandbreite garantiert keine niedrige Latenz; Qualität und Stabilität der Route sind wichtiger.

Häufige Ursachen sind eine falsche Adresse oder ein falscher Port, ein gestoppter Server, ein Serverpasswort oder Firewall-Einschränkungen.

  1. Vergleichen Sie Adresse und Port mit dem V4Game-Panel.
  2. Prüfen Sie, ob der Server läuft.
  3. Prüfen Sie das Serverpasswort.
  4. Führen Sie einen Neustart aus.
  5. Testen Sie ein anderes Netzwerk.
  6. Prüfen Sie die Protokolle.
  7. Senden Sie dem Support die genaue Fehlermeldung.

Ein Client, der sich mit einem gehosteten Mumble-Server verbindet, benötigt am Heimrouter keine Portweiterleitung.

Portweiterleitung ist hauptsächlich erforderlich, wenn jemand einen Server im eigenen privaten Netzwerk betreibt.

Praxistipp: Öffnen Sie keine unnötigen eingehenden Routerports, um ein clientseitiges Verbindungsproblem zu lösen.

Eine Firewall kann Mumble selbst oder ausgehende Verbindungen zum zugewiesenen Serverport blockieren.

  1. Erlauben Sie Mumble in der System-Firewall.
  2. Prüfen Sie die Netzwerkregeln des Antivirenprogramms.
  3. Erlauben Sie ausgehenden TCP- und UDP-Verkehr zur Serveradresse und zum Serverport.
  4. Starten Sie den Client neu.
  5. Kontaktieren Sie in einem Unternehmens- oder Gastnetzwerk den Netzwerkadministrator oder testen Sie eine andere Verbindung.
Wichtig: Lassen Sie die gesamte Firewall nicht dauerhaft deaktiviert.

Falls eine fehlerhafte ACL oder ein Zertifikat den Administratorzugang verhindert, verwenden Sie die verfügbaren Wiederherstellungsmechanismen.

  1. Versuchen Sie es mit dem SuperUser-Konto.
  2. Prüfen Sie das SuperUser-Passwort im Panel.
  3. Prüfen Sie das separate Zertifikat des V4Game-Administrators.
  4. Stellen Sie die vorherige SQLite-Datenbank über „Import“ wieder her.
  5. Verwenden Sie bei Bedarf „Reparieren“ oder kontaktieren Sie den Support.
Wichtig: Löschen Sie den Server nicht als erste Reaktion auf einen ACL-Fehler.

Kurze Antworten auf häufige Kundenfragen.

Kann ich den Port kostenlos ändern?
Ja. Sie können einen verfügbaren Port ab 1024 auswählen.
Kann ich den Serverstandort ändern?
Derzeit nicht. V4Game verwendet einen OVH-Standort mit AntiDDoS.
Was enthält der Export?
Die Mumble-Datenbank im SQLite-Format.
Worin unterscheidet sich der V4Game-Administrator von SuperUser?
Er besitzt vollständige Administratorberechtigungen und kann zugleich in Kanälen sprechen.
Warum funktioniert eine ACL nicht?
Prüfen Sie Vererbung und Reihenfolge: Ein weiter unten stehender ACL-Eintrag hat höhere Priorität.
Benötige ich eine Portweiterleitung?
Nein, nicht für einen normalen Client, der sich mit einem gehosteten Server verbindet.

  • Notieren Sie die genaue Fehlermeldung und den Zeitpunkt ihres Auftretens.
  • Ändern Sie jeweils nur eine Einstellung.
  • Vergleichen Sie ein anderes Netzwerk, Gerät oder Zertifikat.
  • Prüfen Sie bei ACL-Problemen Reihenfolge und Vererbung; bei Audioproblemen lokale Geräte und Berechtigungen.
  • Bewahren Sie vor „Reparieren“ oder einer Datenbankwiederherstellung den aktuellen Export auf.

Häufige Fehler

  • Die gesamte Firewall wird sofort deaktiviert.
  • Der Server wird wegen eines ACL-Fehlers gelöscht.
  • Die Netzwerkqualität wird nur anhand der Downloadgeschwindigkeit beurteilt, während Ping und Paketverlust ignoriert werden.

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